Ungefähr ein Jahr später konsultierte Mark erneut seinen Arzt.
Die Schluckbeschwerden traten immer häufiger auf. Manchmal hatte er das Gefühl, die Nahrung bliebe so lange im Hals stecken, dass es ihm unangenehm war. Er hatte sogar schon ein paar Mal das Gefühl, sich übergeben zu müssen.
Diesmal war er hartnäckiger.
„Ich sagte ihm, es sei nicht nur Sodbrennen“, sagt Mark. „Ich sagte ihm, es fühle sich mechanisch an, als ob etwas den Durchgang verstopfen würde.“
Der Arzt passte seine Medikation an, empfahl Änderungen des Lebensstils und beruhigte ihn.
„Keine Beweise“, sagt Mark. „Keine Spuren. Nur eine weitere Erklärung.“
Im Nachhinein gibt Mark dem Arzt nicht die alleinige Schuld. Speiseröhrenkrebs ist relativ selten, insbesondere bei jungen Patienten. Die meisten Schluckbeschwerden sind nicht auf Krebs zurückzuführen.
Aber „selten“ bedeutet nicht „unmöglich“.
Das stille Fortschreiten des Speiseröhrenkrebses
Speiseröhrenkrebs wird in seinen frühen Stadien oft als „stiller“ Krebs bezeichnet.
Das liegt daran:
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Die ersten Symptome sind mild oder unspezifisch.
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Sie treten gleichzeitig mit häufigen Erkrankungen wie Reflux auf.
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Die Schmerzen treten meist erst spät auf.
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Viele Menschen passen ihre Essgewohnheiten unbewusst an.
Wenn sich die Symptome verschlimmern, kann die Krankheit bereits weit fortgeschritten sein.
Mark wusste das damals noch nicht. Er wusste nur, dass es immer schwieriger wurde, seinen Körper zu bewohnen.
Der Moment, der alles veränderte
Der Wendepunkt ereignete sich während eines Arbeitsessens.
Mark bestellte ein Steak-Sandwich; im Nachhinein ein Fehler.
Auf halbem Weg kehrte das vertraute Gefühl zurück, diesmal jedoch stärker. Das Essen bewegte sich nicht. Das Wasser half nicht. Der Druck in seiner Brust verstärkte sich, und Panik ergriff ihn.
„Ich musste mich entschuldigen“, sagt sie. „Ich ging ins Badezimmer und stand da und versuchte, mich nicht zu übergeben.“
Schließlich war die Nahrung verdaut. Doch irgendetwas hatte sich verändert.
„Zum ersten Mal hatte ich Angst“, sagt Mark. „Ich fühlte mich nicht unwohl. Ich hatte Angst.“
In jener Nacht erzählte er seiner Frau alles.
„Er sah mich an und sagte: ‚Das ist nicht normal. Sie brauchen eine zweite Meinung.‘“
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