Bąkiewicz' Tochter zeigte die Aufnahme.

Bąkiewicz' Tochter zeigte das Video. „Papa erbricht sich und hat Rippenbrüche.“
Robert Bąkiewicz wurde bei einem Polizeieinsatz in Berlin zu Boden gerissen und in Handschellen gelegt. Mitglieder der Grenzschutzbewegung wollten mit einem Kreuz zur Gedenkstätte für die im Zweiten Weltkrieg ermordeten Polen marschieren. Bąkiewiczs Tochter meldete sich nach dem Vorfall zu Wort: „Wir brauchen Ihre Unterstützung für Anwälte in Berlin“, appellierte Blanka Bąkiewicz.

Bąkiewicz festgenommen - Berlin

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Im Zentrum Berlins ging die deutsche Polizei gewaltsam gegen Robert Bąkiewicz und die Grenzverteidigungsbewegung vor, die versuchten, der polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs zu gedenken.
Bąkiewicz wurde zu Boden geschlagen und in Handschellen gelegt, und seine Tochter veröffentlichte ein Video der „brutalen Verhaftung“ und bat um Unterstützung für Anwälte.
Erfahren Sie, warum die deutsche Polizei Gewalt anwandte und welche möglichen Konsequenzen dieser Vorfall haben könnte, der eine scharfe Reaktion von Jarosław Kaczyński auslöste.
Am Dienstag kam es in der Berliner Innenstadt zu einer gewaltsamen Intervention. Robert Bąkiewicz und weitere Vertreter der Grenzverteidigungsbewegung trafen an einer Gedenkstätte für die im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen ermordeten Polen ein.

Die Gruppe hatte ein Holzkreuz und Gedenktafeln für deutsche Verbrechen und polnische Opfer mitgebracht. Die Teilnehmer durften zwar mitmarschieren, jedoch nicht das Kreuz oder die vorbereiteten Plakate mitführen. Die Aktivisten beschlossen jedoch, mit ihnen zum Denkmal zu marschieren. Daraufhin versperrten deutsche Polizisten ihnen den Weg.

Robert Bąkiewicz wurde zu Boden geschlagen
Aufnahmen, die sich rasch in den sozialen Medien verbreiteten, zeigten, wie Polizisten versuchten, Mitgliedern der Grenzverteidigungsbewegung das Kreuz abzunehmen. Es kam daraufhin zu einem Handgemenge.

Mehrere Teilnehmer wurden überwältigt, zu Boden gerissen und gefesselt. Unter ihnen war Robert Bąkiewicz. Diejenigen, die die Intervention filmten, wurden von Beamten abgeführt.

Während des Vorfalls waren Rufe „Gestapo, Gestapo!“ gegen die deutschen Polizisten zu hören. Laut einem Bericht von Telewizja Republika protestierte Bąkiewicz lautstark und leistete Widerstand gegen seine Festnahme.

Telewizja Republika entfernt Werbung von deutschen Unternehmen. Sakiewicz erklärte den Grund.

Vertreter der Grenzverteidigungsbewegung betonten, dass sie keine politische Demonstration organisieren wollten. Ihr Ziel sei es, zu beten, ein Kreuz zu errichten und der polnischen Opfer zu gedenken.

Bąkiewicz' Tochter veröffentlicht Aufnahme
Nach dem Einsatz meldete sich Blanka Bąkiewicz zu Wort. Die Tochter des Anführers der Grenzverteidigungsbewegung veröffentlichte auf der Plattform X ein Video, das den Moment zeigt, als deutsche Polizisten ihren Vater überwältigten. Sie äußerte ihre Gefühle und bezeichnete das Vorgehen der Beamten als brutal.

„Brutale Verhaftung meines Vaters und der ROG-Jungs!!! Wir brauchen eure Unterstützung für Anwälte in Berlin. Bitte teilt diesen Beitrag“, schrieb Blanka Bąkiewicz.

Brutale Verhaftung meines Vaters und der ROG-Jungs!!! Wir brauchen eure Unterstützung für Anwälte in Berlin: https://t.co/smTuJ3atGI Bitte teilen ‼️‼️pic.twitter.com/s3JCTL3O2S— Blanka Bąkiewicz (@BlankaBakiewicz)16. Juni 2026

Express Biedrzycka - Krupa
Es steht schlecht um sie. Ein Krankenwagen bringt sie weg. Jacek, Paweł und Papa sind in ernstem Zustand. Papa erbricht sich. Er hat Rippenbrüche. pic.twitter.com/oBYzeGIHrm — Blanka Bąkiewicz (@BlankaBakiewicz) 16. Juni 2026

Sie fügte einen Link zur Website der Grenzschutzbewegung hinzu, die Spenden für Rechtshilfe für Teilnehmer der Berliner Ereignisse sammelt. Ein von Bąkiewicz' Tochter geteiltes Video zeigt die Aktivistin am Boden liegend, umringt von mehreren deutschen Offizieren. Die Aufnahmen wurden zeitgleich vom Fernsehsender Telewizja Republika ausgestrahlt.

Polnischer Konsul interveniert in Berlin
Das Außenministerium hat sich des Falls angenommen. Ministeriumssprecher Maciej Wewiór erklärte, der polnische Konsul sei vor Ort und untersuche den genauen Hergang der Ereignisse sowie die Gründe für die Intervention.

Die ersten Berichte über die Anzahl der Festgenommenen waren uneindeutig. Aufnahmen zeigten mehrere Personen in Handschellen, das polnische Außenministerium meldete jedoch zunächst nur eine formell festgenommene Person.

Die Umstände des Vorfalls werden noch untersucht. Unklar ist auch, welche Anklagepunkte oder Rechtsgrundlagen die deutsche Polizei gegen die Teilnehmer des Marsches erhoben hat.

Jarosław Kaczyński reagiert auf die Festnahme
Auch Jarosław Kaczyński äußerte sich zu den Ereignissen in Berlin. Der Vorsitzende der Partei Recht und Gerechtigkeit griff die deutschen Behörden scharf an und warf ihnen vor, sich der Aufarbeitung der Vergangenheit zu verschließen.

– Das Einzige, was wir von Deutschland erwarten können, das sich weder mit seiner Nazi- und imperialistischen Vergangenheit noch mit seiner Haltung gegenüber den Polen auseinandergesetzt hat, ist ein Dolchstoß in den Rücken – sagte der PiS-Vorsitzende.

Der Einsatz der deutschen Polizei löste in Polen eine Welle von Kommentaren aus. Anhänger der Grenzschutzbewegung (RMO) bezeichneten den Gewalteinsatz als ungerechtfertigt. Eine umfassende Beurteilung der Situation ist jedoch erst möglich, nachdem die deutschen Behörden ihre offizielle Stellungnahme abgegeben und der polnische Konsul seine Maßnahmen abgeschlossen hat.

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