Bąkiewicz' Tochter zeigte die Aufnahme.

Bąkiewicz forderte den Botschafter zum Eingreifen auf.

Noch vor dem Polizeieinsatz veröffentlichte Robert Bąkiewicz ein Video in den sozialen Medien, in dem er den polnischen Botschafter in Deutschland um eine dringende Reaktion bat. Der Anführer der Grenzverteidigungsbewegung argumentierte, dass die Gruppenmitglieder daran gehindert würden, das Gebiet frei zu verlassen, und dass deutsche Beamte Gewalt gegen sie anwenden könnten.

„Wir fordern den polnischen Botschafter in Deutschland dringend zum Eingreifen auf. Die Deutschen haben uns unserer Freiheit beraubt. Es droht der Einsatz von Gewalt gegen uns. Wir haben kein Gesetz gebrochen  “, schrieb Bąkiewicz auf der Plattform X.

In dem dazugehörigen Video stand er mit Mitgliedern der Grenzverteidigungsbewegung in der Nähe der Gedenkstätte. Im Hintergrund waren deutsche Polizisten zu sehen. Bąkiewicz beteuerte, die Gruppe habe lediglich mit einem Kreuz marschieren und der im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen ermordeten Polen gedenken wollen.

Kurz darauf eskalierte die Situation dramatisch. Als sich die Teilnehmer dem Gedenkort näherten, versuchten Beamte, ihnen das Kreuz abzunehmen. Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf Robert Bąkiewicz und einige seiner Begleiter zu Boden gerissen und gefesselt wurden.

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