Eine Darmspiegelung ist eine der wichtigsten medizinischen Untersuchungen zur Beurteilung der Gesundheit des Dickdarms. Obwohl viele Menschen Bedenken haben, wenn ihr Arzt sie empfiehlt, ermöglicht dieses Verfahren die Früherkennung von Erkrankungen, die, wenn sie rechtzeitig erkannt werden, besser behandelt werden können.
Im Internet kursieren zahlreiche Mythen über Darmspiegelungen, von Behauptungen, sie seien extrem schmerzhaft, bis hin zu der Annahme, sie seien ab einem bestimmten Alter immer notwendig. Tatsächlich hängt die Entscheidung von individuellen Faktoren wie Alter, Familiengeschichte, Symptomen und den Empfehlungen des Arztes ab.
Das Verständnis der Funktionsweise dieser Studie und der Zeitpunkte, an denen sie angezeigt sein kann, trägt dazu bei, Unsicherheiten zu reduzieren und fundierte Entscheidungen zu erleichtern.
Was ist eine Darmspiegelung?
Bei einer Koloskopie untersucht ein Spezialist das Innere des Dickdarms und des Enddarms mithilfe eines dünnen, flexiblen Schlauchs, der an seinem Ende mit einer Kamera ausgestattet ist.
Im Rahmen der Studie ist Folgendes möglich:
Betrachten Sie die Schleimhaut des Dickdarms.
Polypen erkennen.
Identifizieren Sie die entzündeten Bereiche.
Nehmen Sie bei Bedarf Biopsien vor.
Entfernen Sie einige Polypen, bevor sie Probleme verursachen können.
Dank dieser Eigenschaften ist es eines der effektivsten Instrumente zur Früherkennung von Darmkrebs.
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Wann kann es empfohlen werden?
Ein Arzt kann in verschiedenen Situationen eine Darmspiegelung empfehlen, unter anderem:
Als Screening-Test für Darmkrebs, basierend auf Alter und individuellem Risiko.
Rektale Blutungen.
Anhaltende Veränderungen der Stuhlgewohnheiten.
Eisenmangelanämie unbekannter Ursache.
Anhaltende Bauchschmerzen.
Unerklärlicher Gewichtsverlust.
Familiäre Vorbelastung mit Darmkrebs oder Darmpolypen.
Die Entscheidung sollte stets auf der klinischen Beurteilung des jeweiligen Patienten beruhen.
Wie wird das gemacht?
Vor dem Eingriff ist eine Darmvorbereitung zur Reinigung des Dickdarms erforderlich.
Es umfasst im Allgemeinen:
Eine spezielle Diät für einen oder mehrere Tage.
Abführmittel, die von einem Arzt verschrieben werden.
Fasten vor der Prüfung.
Bei einer Darmspiegelung erhalten die meisten Patienten ein Beruhigungsmittel, um ihren Komfort zu erhöhen.
Der Eingriff dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten, kann aber je nach Einzelfall variieren.
Gibt es Alternativen?
Ja.
Je nach klinischer Situation kann der Arzt weitere Tests in Erwägung ziehen, wie zum Beispiel:
Immunchemische Tests auf okkultes Blut im Stuhl (FIT).
DNA-Testung von Stuhlproben.
Computertomographie-Kolonographie (virtuelle Koloskopie).
Flexible Sigmoidoskopie.
Jeder Test hat seine Vor- und Nachteile. Bei auffälligen Testergebnissen ist häufig eine Darmspiegelung erforderlich, um die Diagnose zu bestätigen oder festgestellte Läsionen zu behandeln.
Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.
