Die Bauchspeicheldrüse ist eine lebenswichtige Drüse, die sich hinter dem Magen im Oberbauch befindet.
Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Verdauung und der Hormonproduktion.
Bauchspeicheldrüsenkrebs entsteht, wenn sich abnorme Zellen in der Bauchspeicheldrüse unkontrolliert vermehren.
In Großbritannien steht sie an zehnter Stelle der häufigsten Krebsarten.
Leider ist eine Früherkennung aufgrund der unspezifischen und erst spät auftretenden Symptome selten.
Die Symptome werden meist erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit bemerkbar.
Selbst dann können sie denen anderer, weniger schwerwiegender Erkrankungen ähneln.
Die Symptome können je nachdem, wo sich der Krebs in der Bauchspeicheldrüse entwickelt – ob im Kopf, Körper oder Schwanz –, unterschiedlich sein.
Am häufigsten tritt das duktale Adenokarzinom auf, das in Zellen entsteht, die für die Produktion von Verdauungsenzymen verantwortlich sind.
Eines der häufigsten frühen Anzeichen sind Schmerzen im Bauch oder Rücken, insbesondere nach dem Essen.
Anfangs können die Schmerzen kommen und gehen, aber sie werden mit zunehmender Größe des Tumors immer anhaltender.
Gelbsucht – die Vergilbung der Haut und der Augen – ist ein weiteres wichtiges Symptom.
Dies tritt auf, wenn der Tumor den Gallengang blockiert und dadurch eine Ansammlung von Bilirubin verursacht.
Unerklärlicher Gewichtsverlust und Verdauungsprobleme wie öliger oder übelriechender Stuhl sind ebenfalls Anzeichen.
Diese Probleme entstehen aufgrund der verminderten Fähigkeit der Bauchspeicheldrüse, Verdauungsenzyme zu produzieren.
Bei einer Blockade des Pankreasgangs können auch Veränderungen des Stuhlgangs wie Durchfall, Verstopfung oder Fettstühle (Steatorrhö) auftreten.
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