Ein kürzlich beschlagnahmter Gegenstand könnte die Ermittlungen beschleunigen.
Trotz der zahlreichen eingegangenen Briefe führen nicht alle zu Befragungen oder Vor-Ort-Besuchen. Nur besonders glaubwürdige Briefe rechtfertigen ein Eingreifen vor Ort oder weitere Ermittlungen. Die Ermittler haben bereits viele dieser Briefe ausgewertet, darunter auch solche von Hellsehern, die behaupten, die Wahrheit zu kennen. In den meisten Fällen haben diese Personen jedoch keine konkreten Beweise vorgelegt. „Meistens handelt es sich um erfundene und absurde Aussagen“, so eine Quelle gegenüber dem BFM DICI. Die Ermittlungen werden auch in der Region Alpes-de-Haute-Provence fortgesetzt, wo in den kommenden Tagen weitere Befragungen geplant sind. Laut unseren Kollegen werden die Gendarmen, die in den ersten Stunden nach Émiles Verschwinden vor Ort waren, erneut befragt.
Doch das ist noch nicht alles. Laut BFM DICI beschlagnahmten Ermittler in der Nähe der Kapelle von Haut-Vernet einen auffälligen Blumentopf zur fachmännischen Untersuchung, ohne dies näher zu erläutern. „Dieser Blumentopf ist eine Art großer Holzbehälter. Er wurde in der Nähe des Gotteshauses aufgestellt, um das Parken von Autos zu verhindern. Der darin befindliche Rosenstrauch wurde entfernt“, sagte ein Anwohner. „Letzte Nacht führte die Kriminalpolizei Marseille im Rahmen der Ermittlungen in Haut-Vernet einen Transport durch“, sagte Jean-Luc Blanchon, Staatsanwalt von Aix-en-Provence. Er fügte jedoch hinzu: „In diesem Fall wurde noch niemand festgenommen.“ Trotz des Abschlusses der Suche nach dem kleinen Emile und seiner kürzlichen Beerdigung ist der Fall noch lange nicht abgeschlossen und könnte in den kommenden Tagen die höchstwahrscheinliche Beteiligung Dritter bestätigen.
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