2. Alkoholkonsum, auch in Maßen
Alkohol blockiert Amlodipin zwar nicht direkt, kann aber dessen blutdrucksenkende Wirkung verstärken. Diese Kombination kann dazu führen, dass Sie sich stärker als gewöhnlich schwindelig, benommen, schläfrig oder anfälliger für Kopfschmerzen fühlen.
Viele Menschen bemerken diese Auswirkungen besonders beim schnellen Aufstehen oder nach einem langen Tag.
Praktischer Tipp: Wenn Sie regelmäßig Alkohol trinken, überlegen Sie, ob Sie Ihren Konsum reduzieren oder ganz darauf verzichten können, um zu sehen, wie Sie sich dabei fühlen. Wenn Sie Alkohol trinken, tun Sie dies am besten zu einer Mahlzeit und in sehr kleinen Mengen. Achten Sie darauf, ausreichend Wasser zu trinken, egal was Sie konsumieren.
3. Eine natriumreiche Ernährung
Zu viel Salz kann dazu führen, dass der Körper Flüssigkeit einlagert, was die bei manchen Amlodipin-Anwendern auftretenden Knöchel- oder Fußschwellungen (Ödeme) verschlimmern kann. Eine hohe Natriumzufuhr kann sich zudem negativ auf die Erreichung Ihrer Blutdruckziele auswirken.
Zu den häufigsten Übeltätern zählen verarbeitete Lebensmittel, Restaurantgerichte, Dosensuppen, salzige Snacks und sogar Würzmittel.
Praktischer Tipp: Versuchen Sie, täglich weniger als 2.300 mg Natrium zu sich zu nehmen (idealerweise eher 1.500 mg, falls Ihr Arzt dies empfiehlt). Lesen Sie die Nährwertangaben auf den Verpackungen, kochen Sie öfter selbst und würzen Sie Ihre Speisen mit Kräutern, Gewürzen, Zitrone oder Knoblauch statt mit Salz. Kleine Änderungen machen sich schnell bemerkbar.
4. Regelmäßige Bewegung unterlassen oder lange Zeiträume sitzend verbringen
Langes Sitzen oder Stehen in derselben Position kann Schwellungen in Beinen und Knöcheln verstärken. Sanfte Bewegung fördert die Durchblutung und kann Flüssigkeitsansammlungen im Unterkörper reduzieren.
Praktischer Tipp: Stellen Sie sich eine Erinnerung ein, stündlich aufzustehen und ein paar Minuten herumzulaufen. Probieren Sie einfache Aktivitäten aus, die Ihnen Spaß machen – wie einen Spaziergang nach dem Abendessen, leichte Dehnübungen oder Gartenarbeit. Schon 20–30 Minuten moderate Bewegung an den meisten Tagen können einen Unterschied für das Wohlbefinden Ihrer Beine machen.
5. Einnahme Ihrer Medikamente zusammen mit bestimmten Schmerzmitteln ohne Rücksprache
Einige rezeptfreie nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen können bei regelmäßiger Einnahme zusammen mit Blutdruckmedikamenten die Nierenfunktion oder den Flüssigkeitshaushalt beeinträchtigen. Dies kann die Blutdruckkontrolle mitunter erschweren.
Praktischer Tipp: Bevor Sie zu Schmerzmitteln greifen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Diese können Ihnen gegebenenfalls sicherere Alternativen für gelegentliche Schmerzen, wie z. B. Paracetamol, empfehlen.
6. Ignorieren von regelmäßigen Schlaf- und Stressmustern
Schlafmangel oder starker Stress können den Blutdruck vorübergehend erhöhen und die Anfälligkeit für Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen steigern. Chronischer Stress kann außerdem zu emotionalem Essen oder Gewohnheiten führen, die den eigenen Bemühungen entgegenwirken.
Praktischer Tipp: Schaffen Sie sich ein einfaches Abendritual: Dimmen Sie das Licht, vermeiden Sie Bildschirme eine Stunde vor dem Schlafengehen und üben Sie tiefes Atmen oder lesen Sie etwas Leichtes. Schon 7–8 Stunden erholsamer Schlaf können dazu beitragen, dass Ihr Körper besser auf Ihre Medikamente reagiert.
Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.
